„Petra ist der herrlichste Ort der Welt. Jede Beschreibung ist sinnlos, da sie der Wirklichkeit nicht gerecht werden könnte.“ T. E. Lawrence alias „Lawrence von Arabien“
Mittwoch, 9. Mai

Unser erster Tag in der Felsenstadt Petra

Wir frühstücken sehr zeitig
und sind bereits 9 Uhr auf dem Gelände des antiken Petra.
Das Hintergrundbild zeigt die Felsformation Urnengrab,
einem Teil der Königswand.

Bild Auf dem Weg
vom Besucherzentrum
zum Siq sehen wir
das Aslah Triklinium,
ein Komplex aus 50 Gräbern.
Die Gräber wurden 95 v. Chr. errichtet.
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Obeliskengrab
erbaut 1. Jhd
Bild Wir erreichen den

Siq.

Es ist der Hauptzugang zur ehemaligen Hauptstadt der Nabatäer.
Der Siq schlängelt sich auf 1,2 km Länge durch eine bis zu 70 m tiefe Felsschlucht,
die in 2 Millionen Jahren durch die Wassermassen des Wadi Musa geschaffen wurde.
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Der Siq, ...
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... mal eng ... mal etwas breiter ... und dann öffnet sich der Blick auf
Al-Khazneh.
Bild Das 25 m breite und 39 m hohe
Al-Khazneh,
auch
„Die Schatzkammer des Pharao“
genannt,
wurde von den Nabatäern als Mausoleum aus dem Fels geschlagen.
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Durch die Felsschlucht
gelangen wir ...
Bild ... zur
Straße der Fassaden und
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zur Königswand.
Wir durchqueren den Talkessel mit dem Zentrum der Hauptstadt der Nabatäer.
Hier lebten einst 30000 Menschen.
Unser Ziel ist das Bergplateau Ad Deir.
Bild Wir bewältigen auf dem 1,6 km langen ehemaligen Prozessionsweg 800 Stufen,
um
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Ad Deir, das Kloster
zu erreichen.
Errichtet zu Beginn des 1. Jhds. unserer Zeitrechnung,
diente es als Grabanlage.
Erst ab dem 4. Jhd. wurde es als Kloster genutzt.
Einige Meter weiter und höher entdecken wir ein Beduinenzelt.
Wir steigen hinauf und sind überrascht:
Uns erwarten Kaffee, frisch gepresste Obstsäfte, ... und ...
... wir hören

Oud und Gesang.

Das bleibt in Erinnerung!
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Wir fühlen uns wohl. Aussicht auf das Kloster Blick in Richtung des Jordangrabens
Bild Wir steigen zum Talkessel hinab.
Wir könnten "bequem" bis zur Schatzkammer reiten,
aber wir laufen lieber.
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Wir passieren den Großen Tempel
(im Bild rechts),
vor der Königswand
biegen wir rechts ab und
verlassen über den Siq die antike Stadt.
Donnerstag, 10. Mai
Unser zweiter Tag in Petra
Wir verlassen zeitig das Hotel
und sind am frühen Vormittag auf dem Gelände
des von den Nabatäern erbauten Petras.
Bild Im Siq sehen wir die Wasserleitung,
die Teil einer ausgeklügelten Wasserversorgung
in der Wüste ist.
Auch heute sind wir fasziniert,
als sich der Blick
zum Schatzhaus öffnet.
Bild Grabkammern
(wahrscheinlich im Bereich der Königsgräber)
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Bild Wir laufen entlang der Königswand,
und kurz hinter dem
Palastgrab
sind wir am ...
Bild
... Startpunkt des Indiana Jones Trails.
Foto von universes.art
Schier unzählig viele Stufen liegen vor uns.
Bild Bild Bild
Bild Wir erreichen das erste Plateau und
blicken auf das Stadtzentrum mit
Kollonadenstraße und Großem Tempel.
Fotos links und rechts von www.reisewut.de
Wir haben hier wegen
des anstrengenden Aufstiegs vergessen,
zu fotografieren.
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Und wieder Stufen über Stufen
bis wir das ...
Bild
... zweite Plateau erreichen.
Wir befinden uns
über den Königsgräbern und
sehen das Amphitheater.
Hier treten wir den Rückweg an.

Aber ==>
Bild ... hätten wir uns
vor der Tour besser informiert,
wären wir 15 Minuten weiter gelaufen und
zu dieser unbezahlbaren Aussicht gelangt.

Foto fattrips.com
Bild
Bild Zurück am Startpunkt des Trails
entscheiden wir uns,
den Großen Tempel zu besichtigen.
Bild Gesamtansicht des
Großen Tempels
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Am und ...
Bild ... im
Komlex des Großen Tempels
Bild Vor dem Verlassen der antiken Stadt
passieren wir das Römische Theater.
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Erst im Jahr 1997 wurde mit schwerer Technik das über Jahrhunderte angeschwemmte Geröll aus dem Siq entfernt.
Dabei wurden die Beine der Kamele und ihres Führers freigelegt.
Nach zwei Tagen im alten Petra können wir die äußerung von
T. E. Lawrence alias „Lawrence von Arabien“ nachvollziehen:

„Petra ist der herrlichste Ort der Welt.
Jede Beschreibung ist sinnlos,
da sie der Wirklichkeit nicht gerecht werden könnte.“

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